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Veranstaltungen

  • 15. Internationale Konferenz für Alternative Mobilität

    Liebe Freunde der regenerativen Mobilität, liebe Mitglieder, sehr geehrte Fachinteressenten,am 13....

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  • 2014-04-15: Beitrittserklärung zum EWK Energiewende Kuratorium

    Lesen Sie zu unseren Energiewende-Aktivitäten unter News. Die Beitrittserklärung finden Sie hier...

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  • 21. Internationale Solarkonferenz in Mecklenburg-Vorpommern

    Liebe Freunde der regenerativen Mobilität, liebe Mitglieder, Freunde und Partner der FEE, sehr...

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Reines Pflanzenöl ist in Motoren von LKWs, Zügen, Schiffen, und Flugzeugen einsetzbar, wenn der Motor dafür ausgelegt ist.

Biodiesel ist in allen Dieselfahrzeugen einsetzbar.

Bioethanol (Alkoholkraftstoffe) ist in allen Konzentrationen nach einer Anpassung des Fahrzeuges an diesen Kraftstoff einsetzbar. Bioethanol wird vorrangig in den Konzentrationen (E 85 =85 % bzw. E100=100 % Bioethanol) angeboten. Es sind auch Beimischungen zu Benzin (E5=5% und E10=10% Ethanolanteil) möglich.
E85 und E100 können in FFV (flexible fuel vehicle) problemlos mit beachtlichem CO2-Einsparpotenzial zur Mobilitätssicherung beitragen.

Zukünftig sollen rein biogene Kraftstoffmischungen mit den Hauptkomponenten Pflanzenöl und BioEthanol als Ersatz für Diesel- und Ottokraftstoffe entwickelt werden. Damit sollen diese ohne Umrüstungserfordernisse als flexible und reversible Kraftstoffe und Antriebsstoffe zum Einsatz in aktueller Motorentechnik möglich sein.

Die Turbinentechnologie der Flugzeuge bedingt, dass noch mehrere Jahrzehnte ausschließlich Flüssigkraftstoffe  eingesetzt werden. LNG und BioLNG stellen für Flugzeuge keine kurzfristige Alternative dar, für den Schwerlast-Bereich am Boden auf den Flughäfen hingegen schon. Um Kerosin als Flugkraftstoff regenerativ zu ersetzen, kommen derzeitig kurzfristig nur Pflanzenöle in 50 %-Mischungen mit Kerosin wirtschaftlich in Betracht. Die Luftfahrtindustrie und die Fluggesellschaften sind aufgrund der Tank- oder Teller-Diskussionen derzeitig nur an Pflanzenölen aus Nicht-Nahrungsmitteln interessiert. Derartige Öle können aus den Pflanzen Jatropha, Rhizinus, Moringa und zahlreichen anderen subtropischen Ölpflanzen extrahiert werden. Solche Pflanzen können teilweise auch in Gebieten angebaut werden, die aufgrund der Trockenheit für den Anbau von Nahrungsmittelpflanzen nicht geeignet sind.
 
Der BRM hat seit mehr als 10 Jahren hervorragende Beziehungen nach Afrika, vor allem Südafrika, Tansania etc. Allein in Tansania befinden sich > 20 Mio. ha Ackerland nicht in Bewirtschaftung. Der BRM ist in der Lage, über seine Mitglieder und den Schwesterverband SABA (Southern African Biofuel Association) im südlichen Afrika – zu dem auch alle Staaten der Entwicklungsgemeinschaft Südliches Afrika (SADC)gehören – große Mengen Pflanzenöl extensiv, ökologisch und nachhaltig produzieren zu lassen.

Bei Bedarf werden wir den Airlines anbieten, die nachhaltige Non-Food-Pflanzenöl-Produktion in großen Mengen ökologisch und sozial verträglich und mit tausenden neuen Jobs dort zu organisieren.