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Veranstaltungen

  • 15. Internationale Konferenz für Alternative Mobilität

    Liebe Freunde der regenerativen Mobilität, liebe Mitglieder, sehr geehrte Fachinteressenten,am 13....

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  • 2014-04-15: Beitrittserklärung zum EWK Energiewende Kuratorium

    Lesen Sie zu unseren Energiewende-Aktivitäten unter News. Die Beitrittserklärung finden Sie hier...

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  • 21. Internationale Solarkonferenz in Mecklenburg-Vorpommern

    Liebe Freunde der regenerativen Mobilität, liebe Mitglieder, Freunde und Partner der FEE, sehr...

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Die deutschen Reinbiokraftstoffe Biodiesel/ Pflanzenöl wurden stufenweise soweit besteuert, dass ihre Produktion seit 3 Jahren nicht mehr wirtschaftlich ist. Der Niedergang der deutschen Reinbiokraftstoff-LKW-Versorgung wurde begleitet von einer Tank- oder Teller-Diskussion. Dabei stellt die Pflanzenölverwendung für Biokraftstoffe keinen Wettbewerb zur Nahrungsmittelproduktion dar, sondern sie nutzt nur die ohnehin anfallenden Nebenprodukte der Eiweißfuttermittelherstellung.

Die Lobby der Mineralölindustrie präsentierte den Bundestagsabgeordneten dann noch die „2. Generation“ der Biokraftstoffe, wohl wissend, dass damit der Einsatz von Biodiesel B100 und Pflanzenöl als 1. Generation und damit als unmodern und ohne Zukunft abgestempelt wurden. Der BRM vertritt deshalb damals wie heute die klare Position:

„Abschaffung der Mischkraftstoffe mit niedrigen biogenen Anteilen und eindeutige Förderung der Reinbiokraftstoffe Pflanzenöl, B100, Pflanzenölmischungen mit einem > 50%igen Pflanzenöl-Anteil mit Nachhaltigkeitsbestätigung gemäß NachhaltigkeitsVO.
Die Besteuerung der Bioölkraftstoffe (>50% Pflanzenöl) nach dem CO2-Minderungspotenzial (Default-Werte) ist die einzige richtige Richtung, wenn der Klimaschutz, die effektive Ressourcennutzung und die Mobilitätssicherung die Ziele der Politik darstellen.“

Der gegenwärtige Kurs der EU muss umgehend von der Kanzlerin und dem deutschen Bundesumweltministerium korrigiert werden. Die EU-Kommission schadet mit ihren Aussagen der langjährig erfolgreichen deutschen Umweltpolitik.

Pflanzenöl und Pflanzenölmischungen (>50 % Anteil) werden auch zukünftig für die regenerative Mobilität deutscher LKWs, Schiffe, und der Bahn wieder an Bedeutung gewinnen, weil die Ressourcen vorhanden sind, da die Weltbevölkerung wächst und damit der sich daraus ableitende Eiweiß-Futtermittelbedarf zur Ernährungssicherung steigen wird. Pflanzenöl 100 und Biodiesel B100 werden wieder bei fairer Besteuerung nach dem CO2-Minderungspotenzial zu einem wirtschaftlich bedeutenden Kraftstoff für den Schwerlastbereich werden.
Der Niedergang der deutschen Reinbiokraftstoff-LKW-Versorgung wurde begleitet von einer Tank- oder Teller-Diskussion. Dabei stellt die Pflanzenölverwendung für Biokraftstoffe keinen Wettbewerb zur Nahrungsmittelproduktion dar, sondern sie nutzt nur die ohnehin anfallenden Nebenprodukte der Eiweißfuttermittelherstellung.

Vor einer nicht nachhaltig garantierten Produktion von hydrierten Abfallöl-Luftkraftstoffen hat der BRM bereits mehrfach gewarnt. Wenn z.B. Öle aus Abfällen von Entwicklungsländern ohne eindeutige Herkunftsnachweise hydriert werden, führt das zwangsläufig zu politischem Sprengstoff, weil diesen armen Ländern eine Quelle für regenerative Energien entzogen wird. Synthese- und Enzymatische sowie Algen-Kraftstoffe befinden sich derzeitig alle noch im F+E-Stadium und stehen in wirtschaftlichen großen Mengen in den nächsten 15 Jahren nicht zur Verfügung. Hier fordert der BRM:

„Synthetische Herstellung von Kraftstoffen aus Abfällen sind mit erheblich mehr Fördermitteln wissenschaftlich zu erforschen.“