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Öffentliche Workshop zum Thema "Regenerativ erzeugtes Methanol" in Zusammenarbeit mit dem DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH am Montag, 08. Juni 2020 in Freiberg, Sachsen.

 

 Liebe Freunde der regenerativen Mobilität, liebe Mitglieder, Freunde und Partner des BRM und der FEE, sehr geehrte Fachinteressenten,

Methanol lebt wieder kräftig auf und wird zusammen mit Wasserstoff und Synthesegas zu einem Scharnier der Energiewende.                 

Vor die Aufgabe gestellt, wie die Klimaziele und damit die für die Transformation des Energiesystems notwendige Defossilierung und Systemintegration erreicht werden können, schlussfolgerten die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages, dass es der Elektrolyseure zur Wasserstofferzeugung mit einer Kapazität von 10 - 20 GW und Syntheseanlagen zu seiner Umwandlung in synthetische Gase, Kraft- und Treibstoffe mit einer Kapazität von 15 - 45 GW bedarf. [1]  Das sind nach Berechnung der bse engineering GmbH 1.500 - 4.500 t/h. Welch eine Aufgabe! Welch ein potenzieller Markt!

Das Scharnier kann vielfältig wirken:
- zwischen den jüngsten Klima-, Kohleausstiegs-, Wasserstoff-, Bioökonomie-, Agrar-,  Afrikastrategien des Bundes und der EU,
- zwischen  Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien und Nutzung regenerativ erzeugtem Kohlenstoffdioxids, u.a. aus Bio- und Klärgas, Biomethan und Müllverbrennungsanlagen,
- für die energetische Versorgung und stoffliche Verwertung in zahlreichen Industrieprozessen,
- als erneuerbarer Rein- oder Mischkraftstoff im Schwerlast- und Schiffstransport oder -treibstoff für Flugzeuge oder Brennstoff in tragbaren, stationären oder mobilen Brennstoffzellen,
- für die Produktion in dezentralen Anlagen oder zentralisierten Chemiekomplexen.

Daher wird der nächste öffentliche Workshop zur Sektorenkopplung der Arbeitsgemeinschaft "Regenerative Gase - Brennstoffzellen" der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V. (FEE) und des BRM Bundesverband Regenerative Mobilität e.V. zum Thema "Regenerativ erzeugtes Methanol" in Zusammenarbeit mit dem DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH am Montag, 08. Juni 2020 in Freiberg, Sachsen, durchgeführt.

Er wird verbunden mit Besichtigung der Technikumsanlage zur Drei-Phasen-Erzeugung von Methanol und der Laboranlagen zur Biogaserzeugung, -aufbereitung und -analytik, sowie mit Vorführungen zum Verbrennungsverhalten von Wasserstoff in Freigelände.
Entscheider, Investoren und Interessenten aus der Transport-, Land-, Energie- und Kommunalwirtschaft erhalten ebenso wie Betreiber von Erneuerbare-Energie-Anlagen und von Industriewerken, die Kohlenstoffdioxid freisetzen, Anregungen für ihre Projekte, wie Weiterbetrieb und Erneuerung ihrer Produktionsstätten bei Einhaltung von Klimaschutzauflagen absichert werden können.
Bitte merken Sie sich den Termin der kostenpflichtigen Veranstaltung vor. Einladung mit Programmablauf folgt in Kürze.

Frühzeitige Anmeldung in der Geschäftsstelle der FEE, info(at)fee-ev.de, wird empfohlen, Kopie bitte an e.oettel(at)brm-ev.de.

Verfügbare Plätze sind wie immer knapp.


Dipl.-Ing. Agrar. Peter Schrum, Präsident des BRM e.V.
Dr.-Ing. Georg Wagener- Lohse, Vorstandsvorsitzender der FEE e.V.
Eberhard Oettel, Leiter der Arbeitsgemeinschaft


Quelle:
[1] Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, WD 8 Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung, Dokumentation "Dekarbonisierung und Sektorenkopplung", Drucksache WD 8-3000-064/18, abgeschlossen am 18.06.2018"